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Das war Sebastian Fischers erstes großes, eigenes Projekt. Daher ist es ihm heute immer noch sehr wichtig. Sebastian wurde als Praktikant bei Scholz & Volkmer das Screendesign für die App der "Open-Happiness"- Kampagne von Coca-Cola anlässlich der EM 2012 anvertraut. Im Team mit einem Konzepter entwickelten sie tolle Funktionalitäten, Animationen und Ideen. Sebastian Fischer durfte das Projekt nach seinem Praktikum als freier Mitarbeiter bis zu seiner Fertigstellung begleiten. Agentur: Scholz & Volkmer

Das war Sebastian Fischers erstes großes, eigenes Projekt. Daher ist es ihm heute immer noch sehr wichtig. Sebastian wurde als Praktikant bei Scholz & Volkmer das Screendesign für die App der "Open-Happiness"- Kampagne von Coca-Cola anlässlich der EM 2012 anvertraut. Im Team mit einem Konzepter entwickelten sie tolle Funktionalitäten, Animationen und Ideen. Sebastian Fischer durfte das Projekt nach seinem Praktikum als freier Mitarbeiter bis zu seiner Fertigstellung begleiten. Agentur: Scholz & Volkmer

Medien Designer & Art Director Sebastian Fischer ist NOOK NAME der Woche 48 | 15!

Sebastian FischerMedien Designer & Art Director Sebastian Fischer aus Hamburg ist recht frisch bei uns angemeldet. Bei seiner Anmeldung verwies er auf den Blogbeitrag “Darf ich als Freelancer kostenlos arbeiten” und ergänzte, dass ihn ein weiterer Artikel auf unserem Blog restlos überzeugt hat. Daraufhin entstand ein Gespräch, das mit nem schönen Zitat endete:

„Das ist es letztlich, was jeder Freelancer braucht: Ein gutes Netzwerk, das hochwertige Arbeit für einen fairen Preis an wertschätzende Kunden vermittelt. Anstelle von immer neuen Portalen, die versuchen, unsere Arbeit zu ‘verramschen’ und sich dabei selbst zu bereichern.“

Diese Wertschätzung in Kombination mit seinen Skills ließ mich neugierig werden. Ich wollte mehr von ihm wissen … und du hoffentlich auch 😉

Hi Sebastian, wo warst du vor 5 Jahren und was hast du da gemacht?

Vor 5 Jahren hatte ich gerade mein Studium an der FH Kaiserslautern in „Virtual Design“ abgeschlossen und war auf der Suche nach einem beruflichen Einstieg. Ich habe diesen dann in Wiesbaden bei Scholz & Volkmer gefunden, wo ich eine echt gute Zeit hatte.

Die beste Idee, die du je hattest?

Mich selbstständig zu machen.

Was macht deine Arbeit aus?

Meine Liebe zur guter Gestaltung.

Was ist Kreativität für dich?

Kreativität ganz allgemein ist die Fähigkeit, für Problemstellungen selbstständig eigene Lösungen zu finden.

Kein Projekt für einen renommierten Kunden, dafür aber eines, bei dem Sebastian Fischer sich etwas freier austoben konnte. Für eine befreundete Stylistin entwickelte er die C. I., organisierte ein Fotoshooting und sorgte für hochwertige Bilder und entwickelte einen Eyecatcher für den Header der Facebook-Site. Fotografie: Christian Schuff

Kein Projekt für einen renommierten Kunden, dafür aber eines, bei dem Sebastian Fischer sich etwas freier austoben konnte. Für eine befreundete Stylistin entwickelte er die C. I., organisierte ein Fotoshooting und sorgte für hochwertige Bilder und entwickelte einen Eyecatcher für den Header der Facebook-Site. Fotografie: Christian Schuff

Was schätzt du an der Kreativbranche und was nervt dich?

An der Kreativbranche schätze ich vor allem die vielen coolen und entspannten Leute, mit denen es sehr Spaß macht zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig sind es aber auch manche Leute innerhalb der Kreativbranche, die mich nerven, weil sie sich selbst einfach viel zu wichtig nehmen. Und was mich auch nervt ist, dass es immer wieder Kunden gibt, die unserer Arbeit nicht die angemessene Wertschätzung entgegenbringen.

Was ist das Tolle am Freelancer-Dasein?

Die Freiheit und die vielen Vorteile, die man gegenüber einem Festangestellten hat. Ich habe als Freelancer einfach einen besseren Kosten/Nutzen-Faktor für meine Arbeit. Außerdem hat man als Freelancer eher die Möglichkeit, sehr unterschiedliche Projekte anzugehen und damit nicht irgendwann als „Fachidiot“ abzustumpfen. Es gibt aber auch negative Seiten, die man ertragen können muss.

Mein Zeitmanagement-Trick: eins nach dem anderen.

Wo ist dein Arbeitsplatz und was macht ihn besonders (zu Hause, eigenes Büro/Studio, Coworking …)?

Mein Arbeitsplatz ist entweder vor Ort beim Kunden oder eben im Homeoffice. Ich arbeite gerne von zuhause, weil ich mich hier einfach wohl fühle und alles an seinem Platz ist. Andererseits bin ich aber auch sehr gerne unter Gleichgesinnten im Büro. Gute Gesellschaft macht den Arbeitsalltag schon sehr viel besser.

In meiner Zeit bei der Hamburger Agentur Davies Meyer entwickelte ich das Layout für die Corporate Site der Bauer-Media-Group weiter. Es bestand bereits ein Konzept, das weiterentwickelt und aufgrund von Kundenwünschen immer wieder verändert und angepasst werden musste. Im Laufe dieses Projektes entwickelte ich Interactiondesign, Infografiken, betrieb Bildretusche und layoutete verschiedene Unterseiten. Agentur: Davies Meyer

In Seiner Zeit bei der Hamburger Agentur Davies Meyer entwickelte Sebastian Fischer das Layout für die Corporate Site der Bauer-Media-Group weiter. Es bestand bereits ein Konzept, das weiterentwickelt und aufgrund von Kundenwünschen immer wieder verändert und angepasst werden musste. Im Laufe dieses Projektes entwickelte der Art Director Interactiondesign, Infografiken, betrieb Bildretusche und layoutete verschiedene Unterseiten. Agentur: Davies Meyer

Wie gewinnst du deine Kunden?

Ganz unterschiedlich. Das meiste ergibt sich eigentlich aus meinem Netzwerk. Hin und wieder werde ich aber auch direkt angefragt. Und es kam auch schon vor, dass ich mich initiativ bei einem Kunden vorstelle.

Wer wäre dein persönlicher Traumkunde?

Ich habe eigentlich immer davon geträumt, mal was für eine Skatefirma zu machen, weil das Skaten und die damit verbundenen Kunstformen eine große Inspiration in meiner Jugend waren und vermutlich der Hauptgrund, warum ich dann diese Richtung eingeschlagen habe. Hat bisher leider noch nicht geklappt, aber vielleicht irgendwann.

Ich finde, ein großes Problem für Designer ist, dass man zu stark festgelegt wird aufgrund seiner Referenzen.

Damit spricht Sebastian Fischer ein sehr wichtiges Thema an. Was sollten die Kriterien sein, nach denen Freelancer von Kunden und auch von uns ausgewählt werden? Kann jemand etwas im Skatebereich designen, wenn er dort noch nie tätig war, aber alle Codes der Szene kennt? Wenn ja, braucht er dennoch vergleichbare Referenzen oder könnte auch eine im Prinzip ähnliche Kampagne für zum Beispiel Coca-Cola ausreichen? Ist die Lage in jedem kreativen Beruf gleich und fühlst du dich auch zu sehr festgelegt? Sicher ein Thema, das die Freelancercommunity und NOOK NAMES noch weiter beschäftigen wird. Das sagt Sebastian Fischer übrigens über uns:

Ich finde NOOK NAMES ist eine tolle Idee, denn der Austausch unter Gleichgesinnten ist immer eine wichtige und bereichernde Erfahrung. Wenn sich dabei auch noch Aufträge akquirieren lassen, umso besser.

Jonas Drechsel

Head Of Communication

Jonas ist u.a. Head of Communication bei NOOK NAMES und verantwortlich für die Inhalte dieses Blogs. Er wünscht sich hier ein Gemenge aus Wissenstransfer, Transparenz und guter Unterhaltung.